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Der Winter-Check: 3 Tipps, um sicher mit dem Auto durch den Winter zu kommen

Gerade in der Winter-Saison ist die Sicherheit beim Autofahren umso wichtiger.

Besonders die kalten Temperaturen im Winter setzen sicherheitsrelevanten Bauteilen am Fahrzeug extrem zu. Genau deshalb ist ein Winter-Check von fundamentaler Bedeutung, um sicher durch den Winter zu kommen.

Wir verraten Ihnen 3 Tipps, damit Sie sicher mit dem Auto in die kalte Jahreszeit starten können.

Tipp 1: Überprüfen der Batterie

Jeder Smartphone-Benutzer kennt es. Im Winter ist der Akku um einiges schneller leer. Gleiches gilt für die Autobatterie. Um das nächste Mal nicht zu spät zur Arbeit zu kommen, empfehlen wir, die Batterie rechtzeitig in einer Fachwerkstatt überprüfen zu lassen.

Wer keine Zeit für die Werkstatt hat oder Geld sparen will, kann natürlich den den Batterie-Check auch in Eigenregie durchführen. Dazu benötigen Sie lediglich ein Batterie-Prüfgerät.

Um die Batterie fachmännisch zu testen, müssen zuerst die Verbindungskabel von dem Plus- und Minuspol gelöst werden. Im Anschluss werden die Klemmen des Testgeräts an die entsprechenden Pole angeschlossen. In kürzester Zeit zeigt Ihnen das Gerät dann anhand von farbigen LEDs an, in welchem Zustand sich die Batterie befindet.

Falls der Test herausstellt, dass die Batterie bereits nicht mehr über volle Spannung verfügt, sollten Sie schleunigst die Autobatterie austauschen.

Ergänzend ist es von Vorteil, wenn man im Winter stets ein Überbrückungskabel im Auto mitführt. So kann man zum Einen sicherstellen, falls es einmal zur kompletten Entladung kommen sollte, dass Sie sich so schnell wie möglich Abhilfe mit einem zweiten Auto schaffen können.

Zum Anderen sind Sie so stets gerüstet, falls die Entladung mal den Nachbarn oder andere Verkehrsteilnehmer erwischt.

Tipp 2: Das Scheibenwasser austauschen

Wenn man im Winter mit Scheibenwasser für den Sommer unterwegs ist, läuft schnell Gefahr, dass die Scheibenwasserpumpe sowie die Spritzdüsen beschädigt werden. Denn das Wischwasser für die warme Jahreszeit hat einen Gefrierpunkt von ungefähr drei Grad. Somit kann das Wasser in wichtigen Schläuchen oder auch in den Düsen festfrieren.

Des Weiteren verfügt der Scheibenreiniger für den Sommer über eine sehr viel geringere Reinigungswirkung als die Wintervariante.

Wenn das beschriebene Szenario während der Fahrt passiert, kann dies schlimme Folgen haben. Deswegen solltem Sie sich rechtzeitig um den Austausch des Reinigers aus dem Wischwasserbehälter kümmern.

Tipp 3: Reifen-Check

Dass Winterreifen eine wichtige Rolle für unsere Sicherheit im Winter spielen, steht außer Frage. Doch was gibt es alles zu beachten?

Den richtigen Zeitpunkt: Um in den Genuss der vollen Effektivität der Winterreifen zu kommen, ist der Reifenwechsel zum richtigen Zeitpunkt essentiell. Wir empfehlen die Winterreifen zu wechseln, sobald die Temperaturen unter 7 Grad fallen.

Die Profiltiefe: Wenn die Profiltiefe der Reifen zu gering ist, kann besonders bei Schnee und Matsch keine richtige Haftung mehr auf der Straße aufgebaut werden. Außerdem verlängert sich der Bremsweg auf abgefahrenen Reifen.

Deshalb achten Sie bitte beim nächsten Reifenwechsel auf die entsprechende Profiltiefe. Gemessen wird an der abgefahrenen Stelle vom Reifen.

Wir empfehlen Ihnen eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Falls Ihre Reifen eine geringere Tiefe aufweisen, sollten neue Winterreifen in Betracht gezogen werden.

Fazit

Alle von uns empfohlenen Tipps für den Wintercheck können in Eigenregie durchgeführt werden.

Dennoch weisen wir daraufhin, dass der fachmännische Wintertest in der Werkstatt Ihres Vertrauens die bessere Alternative ist, um wirklich sicher durch den Winter zu kommen.